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Ich bin Tessa, Autorin und Selfpublisherin. Ich schreibe Fantasy und Science Fiction. Immer mit einem Hauch Romantik. 

Oft werde ich gefragt, wie ich zum Schreiben gekommen bin. Wie fast jeder schreibe ich seit der Grundschule. In der vierten Klasse hatte ich dann mein Schreib-Schlüsselerlebnis. Nicht jeder kann sein schönstes Ferienerlebnis mit Verfolgungsjagden und Einhörnern ausschmücken und trotzdem eine Eins bekommen. Die Punkte gab es wohl für besondere Kreativität.

Seit dem lassen mich die Geschichten nicht mehr los. Als ich zwölf war, schrieb ich mein erstes Buch. Jessica und die schönsten Ferien der Welt. Ganze vierzig A4-Seiten in Schriftgröße achtzehn bedruckt (nur für die, die sich jetzt ein echtes Buch vorgestellt haben). Es wurde ein Bestseller. Also innerhalb meiner Familie.

Als die Pubertät mich ereilte, wurde das Schreiben mehr und mehr mein Ventil. Vor allem Gedichte hatten es mir in der Zeit angetan. Auch dazu hat mich die Schule verleitet. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei meiner damaligen Deutschlehrerin dafür, dass sie mich immer in meinem Schreibwahn unterstützt und gefördert hat.

Liebeskummer, Schwärmereien, der Wunsch einfach jemand anderes zu sein. Bis ich etwa fünfzehn war, kann ich behaupten, dass meine Geschichten sich irgendwie um mich drehten. Das änderte sich, als ich mir vornahm endlich mal ein richtiges Buch zu schreiben.

Die erste Version meines Debütromans entstand in dieser Zeit. Aber als er fertig war, hatte ich nicht das Gefühl, dass er bereit für die Welt wäre. Die vielen Seiten wanderten in die berühmte digitale Schublade. Und mit ihr meine Schreiberei.

Postkarten, Briefe und Geburtstagsgedichte blieben für viele Jahre die einzigen Ausbrüche meiner Kreativität. Mir fehlte es an Motivation, Selbstbewusstsein und Glauben an mich selbst. Nicht an Ideen. Die geisterten fröhlich weiter in meinem Kopf herum. Zusammen mit der Vision, irgendwann ein Buch zu veröffentlichen.

Erst im Studium stellte ich fest, dass es mir nicht reichte, mich den ganzen Tag mit einem Thema zu beschäftigen. Ein Ausgleich musste her und was eignete sich da besser als meine alte Leidenschaft? Also kramte ich den ersten Entwurf meines Debütromans hervor und machte dort weiter, wo ich vor Jahren aufgehört hatte. Es entstand eine andere Geschichte, als die die ich ursprünglich geplant hatte. Aber so ist das mit dem Schreiben nun mal.

Das Ergebnis veröffentlichte ich im Dezember 2016 im Selfpublishing. Danach hatte ich so richtig Feuer gefangen. Ich sog alles in mich auf, was mit Schreiben und Autorsein zu tun hatte, schrieb einen zweiten Roman und veröffentlichte ihn nur ein Jahr später. Ich begann wieder zu lesen. Vor allem nachts. Gute Geschichten sind immer noch der beste Lehrer und das ist auch der einzige Schreibtipp, den ich guten Gewissens weitergeben kann. Wenn ihr schreiben wollt, dann lest.

2018 wollte ich mal etwas Neues versuchen. Ich schrieb ein Buch und veröffentlichte dieses als Online-Leseserie. Jede Woche eine neue Folge. Und ich hab noch mehr solcher Ideen.

2019 erscheint der zweite Band meiner “Wind-Trilogie”. Viele weitere Projekte sind in Arbeit. Ich würde sagen: Wir lesen uns!

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